Das hochkarätig besetzte Trio "Continuum" (ehemals "Jazz­'N'­Spirit", bestehend aus Dirk Piezunka , Martin Flindt und Jens Piezunka ) hat sich die Be­ar­bei­tung alter Choräle und weltlicher Musik aus der Epoche der Renais­sance und des Barock zur Aufgabe gemacht. In ideen­reichen, aber auch respekt­vollen Arrangements eröffnet Continuum neue Pers­pek­ti­ven auf alte Lieder. Dabei geht es um mehr als nur die Rehar­moni­sation des alten Materials. Vielmehr strebt das Trio eine Ver­schmelz­ung alter Kompo­sitions­kunst mit moderner Impro­visations­praxis als quasi zeitlichen Transfer an. Die Stücke bleiben ein­gängig und behalten ihr klares musi­kalisches Profil. Als erfahrene Jazz­musiker dringen Continuum dabei in eine klangliche Tiefe und Vielfalt vor, die weit über die Grenzen des Standard­jazz hinaus geht. So sind es eher die feinen Klänge die den Geist dieser Musik ausmachen.


Drei Jahre erfolg­reiche Jahre liegen hinter dem Trio "Jazz'N'Spirit": Ihre Debüt CD schaffte es auf Anhieb in die Besten­liste der deutschen Schallplatten­kritik und zahlreiche Konzerte wurden in Kirchen und Schlössern gespielt - das gab Raum die Musik stetig weiter zu entwickeln und mit ihr zu wachsen. Doch zunehmend wurden dem Trio die Kategorien von "Jazz" oder "geistlicher" Musik zu eng, denn obwohl sie die Eckpunkte ihrer musika­lischen Arbeit markieren findet der lebendige Ausdruck der Konzerte in dem weiten Feld irgendwo dazwischen statt. So wurde aus dem Namen "Jazz'N'Spirit" zunehmend die Bezeichnung für die ersten, durch geistliche Musik inspi­rierten Konzert­programme und aus dem Namen der ersten CD der neue Name des Trios: ContiNuum. Anlass des Namens­wechsels ist die im Frühjahr aufgenommene und gänz­lich auf alter weltlicher Musik basierenden dritte CD des Trios, das damit der ursprüng­lichen Idee eines respekt­vollen, auf aktueller Musik basierenden, akustischen Umgangs mit "Alter Musik" treu bleibt und sich dennoch neue Räume eröffnet.
Dirk Piezunka

studierte von 1996-2000 bei Ferdinand Povel am renom­mierten niederländischen Konserva­torium in Hilversum und der Amster­damer Hochschule für Künste. Neben diversen CD-Aufnahmen spielte er Konzerte unter anderem mit dem Dusko Goykovich Quintet (z.B. im Haupt­programm des inter­nationalen Jazz­festivals in Novi Sad Serbien), Dough Sides, Dejan Terzic, Martin Gjakonovski, Claus Raible, Thomas Stabenow, Ken Norris, Barry Finnerty, Ed Kröger, Florian Poser, Cezary Paciorek und Oliver Groenewald. Er unter­richtete viele Jahre lang an der Hochschule für Künste in Bremen. In dem Cole Porter-Musical "Anything Goes" spielte er Saxophon und Klarinette mit dem Orchester des Oldenburger Staats­theaters. Er ist aktuell als Bariton­saxopho­nist der Nordwest-Bigband und als Solist im Joe Dinkelbach Trio zu hören.
Seit 2005 organisiert er als künstler­ischer Leiter die Veran­staltungs­reihe "Jazz on Board" in Bremen.

"In my opinion, Dirk Piezunka is one oft he most talented young german sax players that I have played with lately. He really seems to know what this music is all about; creating nice melodic lines, with a good timing and a warm, big and rich sound... I really enjoyed playing with him on stage in the jazzclub and a concerthall... it made me feel real good."

Dusko Goykovich

Martin Flindt

ein viel­seitiger Gitarrist und gefragter Mitmusiker aus Oldenburg besitzt ein Faible für kleine, akustisch ausge­richtete Besetzungen. Von 1994-99 studierte er an der Nieder­ländi­schen Hoogeschool voor de Kunsten in Arnheim. Danach folgte ein Jahr in Amsterdam mit Unterricht bei Jesse van Ruller und Marten van der Grinten.
Neben seinem Trio "Flindt­stones" mit dem er haupt­sächlich eigene Kompo­sitionen spielt, hat er ein Duo mit dem Vibra­phonisten Florian Poser von dem unlängst die CD "Crossing Minds" erschienen ist und er ist festes Mitglied der Nordwest-Bigband. In den letzten Jahren hat er bei mehreren Theater­produktionen mitgewirkt, unter anderem am Oldenburger Staatstheater.

Jens Piezunka

studierte zunächst am Hilversum Conser­vatorium in den Nieder­landen und später an der Hochschule für Künste in Bremen. Auftritte mit verschie­denen Forma­tionen zwischen Jazz und "Weltmusik", u. a. mit Joo Kraus, Thorsten de Winkel, Arkady Shilkloper und Rainer Brüning­haus schlossen sich dem Studium an. Darüber hinaus arbeitet er als Theater­musiker am Oldenburger Staats­theater, am Theater Bremen und am National­theater Mannheim. Der "Welten­bummler mit dem Bass" hat mit seinem Jazz­streich­quartett "String Thing" ausge­dehnte Tourneen in Afrika und Asien unternommen. Die hierbei gesammelten Erfahrungen haben ihn bis heute geprägt und finden Wiederhall in seiner Musik. Unter­schiedlichste CD-Produktionen bereichern zudem seine musikalische Vita.

Aktuelle CDs

Bisher sind vom Trio 3 CDs erschienen, die ersten beiden noch unter dem Bandnamen Jazz'N'Spirit, aber alle beim jungen und engagierten Label Berthold-Records aus Bremen.

Tracklist:

1 Eine kleine Liebesballade
2 Der Winter ist vergangen
3 Matona Mia Cara
4 Zogen einst fünf wilde Schwäne
5 Die güldene Sonne
6 Wie lieblich ist der Maien
7 Bunt sind schon die Wälder
8 Kommt ihr G'spielen
9 Singt ein Vogel
10 Eine Die helle Sonn
11 Der Kuckuck bleibt nicht still

Tracklist:

1 Becker-Psalm 58
2 Nach grüner farb' mein Herz verlangt
3 Come again
4 Das alte Jahr vergangen ist
5 Wer nur den lieben Gott lässt waltent
6 She moved through the fair
7 Andantino aus Opus 35
8 Lobt Gott ihr Christen alle gleich
9 Pavan
10 Ein feste Burg ist unser Gott
11 Lobet den Herren
12 Nun ruhen alle Wälder

Tracklist

1 Lobt Gott getrost mit singen
2 Am Morgen
3 Herzlich tut mich verlangen
4 Maggies's Intro
5 Drowsy Maggie
6 Nun danket alle Gott
7 Der Winter ist ein strenger Gast
8 Es fährt über den Main
9 An hellen Tagen
10 Ich freue mich in Dir
11 O Ewigkeit, Du Donnerwort
12 Psalm 150
13 Nun sich der Tag geendet hat

1 Verleih uns Frieden
2 Aus tiefer Not schrei ich zu Dir
3 Nun freut Euch liebe Christen gmein
4 Ein Logesang auf das Osterfest
5 Christ unser Herr zum Jordan kam
6 Sie ist mir wert die liebe Magd
7 Christ lag in Todesbanden
8 Psalm 124
9 Eine feste Burg ist unser Gott
10 Mit Fried und Freud fahr ich dahin

TERRA MOFINO ist der Name der CD mit Liedern Martin Luthers, die die beteiligte Band Continuum anlässlich des Reformations­jubiläums im Herbst herausbringen wird. TERRA MOFINO ist ein Anagramm aus dem Wort Reformation, Terra gleich Erde und Mofino eine Worterfindung, die in Klang und Anklang die Fantasie in Gang setzt. Das Trio ist darauf spezialisiert alte Musik, hauptsächlich aus Barock und Renaissance, zu bearbeiten. Dazu nehmen die drei Musiker die alten Melodien und verändern mal die Harmonien, mal den Rhythmus, die Tonarten, den Gestus, fügen Intros oder Zwischenspiele hinzu und dies alles mit Stilmitteln aus verschiedensten Musikrichtungen und Kulturen. Was dabei herauskommt ist immer noch irgendwie als das ursprüngliche Stück erkennbar und doch gleichermaßen fremd, oder auch wieder bekannter als das Original, weil die verwendeten Stilmittel die Mittel unserer Zeit sind. Es erfolgt also zugleich eine Verfremdung, wie auch eine Art Transfer oder Übersetzung der Musik in die Gegenwart. Verspielt und auch bisweilen mit einem Augenzwinkern wahrt die Musik dennoch den Respekt vor den Originalen.


Matthäus-Kirche, Hundsmühlen
05.11.2015 , 20:00

Stadlohn
15.11.2015 , 17:00

Martin-Luther-Kirche, Oldenburg
29.11.2015 , 17:00

Jazzmesse in der Probstei in Vechta
06.12.2015 , 21:00

Wilhelm 13, Oldenburg
19.12.2015 , 20:00

Kulturzentrum Hellwege
23.01.2016 , 20:00

Kreuzkirche Oldenburg
26.02.2016 , 20:00

Göttingen
20.03.2016 , 20:00

Kirche Rotenburg (Wümme)
01.04.2016 , 19:00


CONTINUUM

Jazz­impro­visation trifft auf die euro­päische Musik der Renais­sance und des Früh­barock mit ihrer großen melodi­schen Klarheit und Schönheit.

Europäische Traditionen in der Auseinander­setzung mit Jazz­exkursen.

Alte Musik trifft auf moderne Impro­visations­praxis.
Pressestimmen:

"On their debut album, Continuum, the jazz trio dives into early music with a sense of creativity and enthusiasm like no one has done before."
(Quebec Audio)

"Die Magie des unverfälschten Tons"
(Concerto, Österreich, Heft 412011)

Pressestext:

Traditio­nelle, oft mehrere Jahr­hunderte alte Melodien in ein Jazzgewand zu kleiden, das ist das musi­kalische Konzept von Continuum (ehemals Jazz'N'Spirit), bestehend aus den Jazz­musikern Dirk Piezunka (Sopran- und Tenor­saxofon, Bass­klarinette und diverse Percussion-Instrumente), seinem Bruder Jens Piezunka (Kontrabass und Gesang) und dem Gitarristen Martin Flindt.

Wenn Continuum die alten Stücke bearbeitet, bleiben Motive und Melodien der Originale stets erkennbar; insgesamt klingen die Arrangements jedoch gänzlich anders: Jede Komposition durchläuft eine Art "Rekom­positions­prozess". Mal ziehen die Musiker die Melodien in die Länge, mal ändern sie die Ton- oder Taktart, entwickeln neue Akkord­folgen, oder sie entwerfen neue Begleit­stimmen. Die so entstehenden Arran­gements sind wiederum Grundlage für spannende Impro­visationen. Heraus­ragend ist dabei die stilis­tische Vielfalt der Arran­gements und der virtuose Umgang mit den histo­rischen Vorlagen. Dabei wird auch Musik anderer Kulturen mit einbezogen - es entsteht eine gelungene Mischung aus Jazz und Weltmusik. Mit diesem Konzept kann das Trio seine Zuhörer schon seit Jahren begeistern und es verhalf ihrer Debut CD sogar auf die Bestenliste der deutschen Schall­platten­kritik. Da Continuum die Stücke wesentlich viel­chichtiger als die Originale präsen­tiert, können sich die Zuhörer auf Déjà-vu-Erlebnisse der besonderen Art freuen.

Drei Jahre schon hat das Trio unter dem Namen "Jazz­'N'­Spirit" erfolgreich gearbeitet und zahlreiche Konzerte in Kirchen und Schlössern gespielt - das gab Raum die Musik stetig weiter zu entwickeln und mit ihr zu wachsen: Zunehmend wurden den Musikern die Kategorien von "Jazz" oder "geistlicher" Musik zu eng, denn obwohl sie die Eckpunkte ihrer musi­kalischen Arbeit markieren findet der lebendige Ausdruck der Konzerte in dem weiten Feld irgendwo dazwischen statt: So wurde aus dem Namen "Jazz­'N'­Spirit" zunehmend die Bezeichnung für die ersten, durch geistliche Musik inspi­rierten Konzert­programme und aus dem Namen der ersten CD der neue Name des Trios: Continuum. Anlass des Namens­wechsels ist die neu aufge­nommene und gänzlich auf alter weltlicher Musik basierenden dritte CD "Mayen­schein" des Trios, das damit der ursprünglichen Idee eines respekt­vollen, auf aktueller Musik basierenden, akustischen Umgangs mit Alter Musik treu bleibt und sich dennoch neue Räume eröffnet. Pressebilder:


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